Mitarbeiter in Saudi-Arabien
Anlagenbau in Saudi-Arabien
Staudamm- & Kraftwerksbau in Nepal
Tunnelbau/-sanierung in Indien

Bau-Consulting Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Laurenz Görres

Special features of Commercial Management on international construction projects

 

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Finanzwirtschaftliche Risiken im Auslandsbau

 

Die kaufm√§nnische Abteilung besch√§ftigt sich mit finanzwirtschaftlichen Aspekten in einem Unternehmen. Es geht dabei um die Planung, Durchf√ľhrung und Kontrolle aller betrieblichen Ein- und Auszahlungen. Auf Projektebene bedeutet dies, dass die kaufm√§nnische Abteilung die Aufgaben

  • Projekt-Finanzierung,
  • Projekt-Investitionen und
  • Projekt-Zahlungsverkehr

√ľbernimmt und kontrolliert.

Bei der Projekt-Finanzierung im "traditionellen" Auslandsbau geht es um eine Exportfinanzierung. Ziel dabei ist es, (Fremd-)Kapital zur Abwicklung des Ausfuhrgeschäftes, in diesem Fall der Export-Bauleistung, zu beschaffen.

Die Projekt-Investitionen im Auslandsbau beziehen sich haupts√§chlich auf Sachinvestitionen, die f√ľr die Erstellung der Bauleistung erforderlich sind. Dazu geh√∂ren z. B. projektbezogene Investitionen in Ger√§te, Materialien, Baustelleneinrichtung u. a.

Der Projekt-Zahlungsverkehr im Au√üenhandel regelt die Zahlungen von Gesch√§ftspartnern, die aus unterschiedlichen W√§hrungsgebieten kommen. Aufgrund der gro√üen r√§umlichen Entfernung, der unterschiedlichen Rahmenbedingungen (Rechts-/Wirtschaftsordnungen, Gesetze, Verordnungen, Handelssitten usw.), der zeitlichen Ausdehnung (√ľber Monate oder Jahre), der hohen Zahlungssummen in unterschiedlichen W√§hrungen und der Komplexit√§t eines Bau-Projektes sollten die Zahlungsbedingungen sehr pr√§zise und verst√§ndlich festgeschrieben werden. Der Zahlungsverkehr sollte den Zahlungsweg, die Zahlungsart und die Zahlungssicherungen regeln.

Die finanzwirtschaftlichen Risiken im Auslandsbau umfassen deshalb alle Risiken, die in Verbindung stehen mit:

  • der Finanzierung,
  • den Investitionen und
  • dem Zahlungsverkehr

eines Bau-Projektes im Ausland. Diese Risiken können auch unter dem Begriff "Außenhandelsrisiken" zusammengefasst werden.

 

Die folgenden Au√üenhandelsrisiken ergeben sich f√ľr den Auftragnehmer:

  • B√ľrgschaftsrisiko

    Der Auftragnehmer hat mit Vertragsschluss seine vertragliche Leistungspflicht gegen√ľber dem Auftraggeber abzusichern. Daf√ľr sind von ihm diverse B√ľrgschaften zu dessen Gunsten zu stellen (siehe sp√§ter). Es ist dabei zu beachten, dass f√ľr ihn selber diese B√ľrgschaften Risiken enthalten k√∂nnen, etwa f√ľr den Fall, dass der Auftraggeber diese widerrechtlich in Anspruch nimmt ("widerrechtliches Ziehen einer B√ľrgschaft" / "unfair calling of bonds"), ohne dass der Auftragnehmer dies zun√§chst verhindern kann. In diesem Fall w√ľrde sich der AG vertragswidrig oder sogar betr√ľgerisch verhalten und theoretisch k√∂nnte der AN dem zwar sp√§ter zumindest im Rechtswege entgegentreten. Jedoch sind die Dauer, der Erfolg und vor allem der Wirkungseintritt solcher Rechtsbehelfe bei einem internationalen Rechtsstreit unbekannt oder kaum absch√§tzbar.

  • Investitionsrisiko

    Um vor Ort produktiv zu sein, hat der AN f√ľr die Leistungserbringung dort eine Baustelleninfrastruktur zu schaffen und die Baustelle mit Produktionsmitteln auszustatten. Daf√ľr hat er Investitionen zu t√§tigen in Materialien, Ger√§te, Anlagen, Ersatzteile, B√ľros, Camp, Bauplatz, sonstige Baustelleneinrichtung (BE) und Nachunternehmer. Die Kosten dieser Investitionen fallen zum Baubeginn an (Mobilisierungsphase). Die Verg√ľtung dieser Investitionen erfolgt dagegen zu einem sp√§teren Zeitpunkt bzw. √ľber die Gesamtbauzeit verteilt. Auch wird nur jener Teil der Investitionen vollst√§ndig verg√ľtet, der nicht √ľber Teil-Abschreibungen verrechnet wird. Der Auftragnehmer tritt also in gro√üe finanzielle Vorleistungen und bringt einen Teil seines Anlageverm√∂gens auf die Baustelle (z. B. Ger√§te und Anlagen soweit sie zur√ľcktransportiert werden sollen).

  • Lieferrisiko / Embargorisiko

    Mit Vertragsabschluss wird der Auftragnehmer Teillieferungen f√ľr das Bauobjekt bei Nachunternehmern beauftragen (z. B. Turbinen, Deckenkran, sonstige Bauobjektsausstattungen). Hierf√ľr muss er finanziell in Vorleistung treten. Diese Teillieferungen k√∂nnten infolge unterschiedlicher Umst√§nde vor der Auslieferung bzw. vor dem Gefahr√ľbergang auf den AG verloren gehen oder zerst√∂rt werden (Transportschaden, Verzollungsproblematik, Beschlagnahmung oder Zerst√∂rung durch Dritte usw.). Ferner k√∂nnten sie aufgrund eines nicht vorhersehbaren Embargos oder einer Blockade des Projektlandes unm√∂glich werden (Unm√∂glichkeit der Vertragserf√ľllung mit Verlust der Verg√ľtungsanspr√ľchen).

  • Forderungs- / Zahlungseingangsrisiko

    Der Auftraggeber k√∂nnte aus unterschiedlichen Gr√ľnden oder auch grundlos die Abschlagszahlungen verweigern oder verz√∂gern (aufgrund von Liquidit√§tsprobleme, Zahlungsunwilligkeit, Insolvenz, betr√ľgerischen Absichten usw.). Ferner k√∂nnten aus politischen Gr√ľnden innerhalb des Projektlandes (Aufruhr, Revolution, Staatsbankrott, Krieg usw.) eine Zahlung des AG unm√∂glich werden und zu einem Forderungsausfall f√ľhren.

  • Abnahmerisiko

    Der Auftraggeber k√∂nnte die Abnahme des Bauobjektes aus unterschiedlichen Gr√ľnden oder auch grundlos verweigern oder auf unbestimmte Zeit verz√∂gern und somit die Auszahlung der Schlu√ürechnung und den Beginn des Gew√§hrleistungsanspruches unterbinden.

  • Konvertierungs- und Transferrisiko

    Im Laufe eines l√§ngerfristigen Bauprojektes kann der zwischenstaatliche Zahlungsverkehr im Gastland Beschr√§nkungen erfahren, so dass eine vom Auftraggeber in Landesw√§hrung erbrachte Verg√ľtung nicht in eine Fremdw√§hrung (Euro) konvertiert und das Geld nicht an den Auftragnehmer transferriert werden kann. Dies ist insbesondere in L√§ndern mit einer Zwangsdevisenbewirtschaftung zu ber√ľcksichtigen.

  • Wechselkursrisiko

    Das Wechselkursrisiko stellt insbesondere bei stark schwankenden Wechselkursen (bei weichen W√§hrungen) eine Gefahr dar und macht im Au√üenhandel ein Handelsgesch√§ft schwer kalkulierbar. Bedingt durch den Zeitversatz zwischen Vertragsschluss, Lieferung der Leistung und Zahlungseingang kann sich der Wechselkurs erheblich √§ndern und zu unberechenbaren Gewinnen oder Verlusten f√ľhren.

  • Moratoriumsrisiko

    Ein Moratorium stellt einen Zahlungsaufschub bzw. ein zeitlich befristetes Verbot der Ausfuhr von Devisen dar. Aufgrund eines staatlichen Erlasses d√ľrfen dann vertraglich geschuldete Zahlungen in Fremdw√§hrungen nicht geleistet bzw. ausgef√ľhrt werden.

  • Risiko aus Unruhen, Revolution und Krieg

    Krieg, Revolution, Unruhen usw. im Gastland f√ľhren dazu, dass die Grundlage f√ľr die Leistungserbringung (stabile innerstaatliche Zust√§nde; gesicherte Grundversorgung; Sicherheit f√ľr Leib und Leben usw.) verloren geht und somit das Bauobjekt nicht fertiggestellt und vom Bauherrn nicht abgenommen werden kann. Die Gefahrtragung f√ľr das Bauobjekt verbleibt beim Auftragnehmer. Infolge des Krieges oder der Unruhen kann die bisher erbrachte Bauleistung dar√ľber hinaus zerst√∂rt werden. Dieses Risiko wird auch als "allgemeiner politischer Schadensfall" bezeichnet.

Weitere Risiken sind:

  • Insolvenzrisiko des AG

  • Liquidationsrisiko des AG

  • Betrugsrisiko durch den AG

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Bonds, Guarantees und Avale im Auslandsbau

 

Bei Gesch√§ften bzw. Vertragsbeziehungen, die keinen zeitgleichen Austausch von Leistung und Verg√ľtung vorsehen, sollte die Einhaltung der vertraglichen Verpflichtungen der Vertragspartner gegenseitig abgesichert werden. Dies gilt insbesondere f√ľr Bauvertr√§ge, bei denen es sich um Langzeitvertr√§ge f√ľr komplexe Projekte handelt, welche bei Vertragsschluss h√§ufig nicht zu Ende geplant sind und die somit besondere Risiken aufweisen und anf√§llig f√ľr Vertragsverletzungen sind.

Bei solchen Projekten gilt, dass:

  • eine Vertragpartei immer in Vorleistung gehen wird und auf die Erf√ľllung der damit verbundenen Forderungen durch die andere Vertragspartei wird warten m√ľssen.
  • beide Vertragsparteien f√ľr l√§ngere Zeit aneinander gebunden sind, ihren vertraglichen Verpflichtungen nachzukommen und diese vollumf√§nglich zu erf√ľllen.

Daraus ergeben sich zwei Erwartungen, die auf gegenseitigem Vertrauen der Vertragspartner basieren:

  1. Verg√ľtung bzw. Kompensation von erbrachten Vorleistungen und
  2. Vertragserf√ľllung bis zum Vertragsende.

Zur Absicherung der Vertragspartner vor einem Missbrauch des Vertrauens und einer mangelhaften Vertragserf√ľllung eignen sich im Aussenhandel Bonds (resp. B√ľrgschaften) und insbesondere Garantien.

 


 

Guarantees resp. Warranties

Um die Abwicklung von Gesch√§ften abzusichern, werden im internationalen Handels- und Wirtschaftsverkehr haupts√§chlich Guarantees bzw. Warranties an Stelle von B√ľrgschaften (Bonds) vereinbart. Solche "Guarantees" bzw. "Warranties" √§hneln in Deutschland den "Garantien". Solchen Garantien liegen i. d. R. Vertragsbeziehungen unter drei Parteien wie bei B√ľrgschaften zugrunde. Es wird auch von einer "Garantie durch einen Dritten" gesprochen. Dabei gibt es den Garanten (meist eine Bank mit unbestrittener Bonit√§t oder eine Versicherungsgesellschaft), den Beg√ľnstigten (Gl√§ubiger) und den Auftraggeber der Garantie (Hauptschuldner).

Die Garantie (die im deutschen Gesetz im Gegensatz zur B√ľrgschaft keine speziell auf sie abgestimmte Regelung erf√§hrt) ist ebenfalls ein einseitig verpflichtender Schuldvertrag mit einem - im Gegensatz zur B√ľrgschaftserkl√§rung - formfreien Versprechen des Garanten, dem Beg√ľnstigten f√ľr den Eintritt eines bestimmten Erfolges einzustehen. Als Gegenstand dieses Versprechens kommt in Betracht die Erf√ľllung von Leistungs- und Zahlungsverpflichtung eines Dritten, die dieser in einem anderen Vertrag (hier etwa dem Werkvertrag zwischen AG und AN) √ľbernommen hat.

Eine Garantie funktioniert wie folgt:

1) Bauvertrag sieht als Lieferungs- und Leistungssicherheit (oder Erf√ľllungssicherheit) die Gestellung einer Garantie Zugunsten des AG vor.

2) AN beauftragt eine Bank mit hoher Bonit√§t (muss vom AG akzeptiert werden!) eine Bank-Garantie f√ľr den AG auszustellen. Bank pr√ľft Solvenz des AN und stellt Bank-Garantie f√ľr den AG (Beg√ľnstigten) aus. Der Garantievertrag regelt zwar den Garantiefall, aber eigentlich ist dieser vom Grundgesch√§ft v√∂llig losgel√∂st und entkoppelt.

Darstellung Prinzip Garantien

Quelle: eigene Darstellung

 

3) Bei der Garantie muss der Garant sofort die vereinbarte Garantiesumme zahlen, wenn der Gl√§ubiger diese einfordert. Ob ein Verschulden im Grundgesch√§ft vorliegt, ist f√ľr den Garanten nicht von Belang. Genaueres ist aber den vereinbarten Garantiebedingungen zu entnehmen.

Darstellung Prinzip Garantien

Quelle: eigene Darstellung

 

Es besteht also eine gewisse N√§he zur B√ľrgschaft. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal besteht darin, dass die Garantie ihrem Wesen nach unabh√§ngig vom Bestand einer Hauptschuld und sogar dann wirkt, wenn eine solche nicht entstanden ist (vgl. BGH, in NJW 1996, S. 2569). Der Garant haftet ferner v√∂llig unabh√§ngig davon, aus welchen Gr√ľnden der (garantierte) Erfolg nicht eingetreten ist, insbesondere, ob ein Hauptschuldner dies zu vertreten hat. In diesem Sinne ist das Garantieversprechen vom etwa zugrunde liegenden Grundgesch√§ft losgel√∂st bzw. entkoppelt. Einwendungen oder Einreden aus dem Grundgesch√§ft (wie . z. B. die "Einrede der Vorausklage" bei einer Ausfallb√ľrgschaft) k√∂nnen die Haftung aus dem Garantieversprechen nicht mindern oder gar aufheben. Es wird deshalb auch von einer "abstrakten Haftung" gesprochen.

Aus diesem Grund kann etwa ein von einer solventen Bank zur Sicherung eines Zahlungsanspruches gegebenes Garantieversprechen fast wie Bargeld angesehen werden. F√ľr den Schuldner der garantierten Verbindlichkeit, auf den die Bank auf der Grundlage des mit diesem geschlossenen Vertrages (Garantieauftrag) wegen ihrer Leistung zugreifen wird, bedeutet dies, bei der Wahl der Sicherungsmittel √§u√üerst vorsichtig zu sein und die Vertragsbeziehungen sorgf√§ltig zu verhandeln. F√ľr den Schuldner (Auftragnehmer) ist es besser, selbstschuldnerische B√ľrgschaften oder notfalls B√ľrgschaften mit umfassenden Einredeverzicht zu stellen.

Es ist ferner festzuhalten, dass der Grad der Absicherung eines Gl√§ubigers von der Ausfallb√ľrgschaft √ľber die selbstschuldnerische B√ľrgschaft und die B√ľrgschaft auf 1. Anfordern hin zur Garantie steigt.

Abschlie√üend ist anzumerken, dass eine in Anspruch genommene Garantie (oder B√ľrgschaft) sich direkt auf das Verm√∂gen bzw. die Liquidit√§t des Auftragnehmers auswirkt. Er wird deshalb bem√ľht sein, eine "Inanspruchnahme der Garantie" durch den Auftraggeber zu vermeiden und somit seiner vertraglichen Leistungspflicht nachkommen. Au√üerdem wird der Auftragnehmer in der Angebotsphase gegen√ľber dem Auftraggeber versuchen:

  • die Garantie-/B√ľrgschaftssummen immer so klein wie m√∂glich zu halten (da durch die Garantie/B√ľrgschaften sein Kreditrahmen direkt belastet wird)
    und
  • die Inanspruchnahme einer Garantie/B√ľrgschaft durch den Auftraggeber zu erschweren, indem er m√∂glichst pr√§zise Vereinbarungen treffen wird, unter welchen Voraussetzungen der Gl√§ubiger den B√ľrgen in Anspruch nehmen darf.

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird zwischen B√ľrgschaft und Garantie nicht immer klar unterschieden. Gleichwohl l√§sst die Praxis den Trend erkennen, im nationalen Baugesch√§ft B√ľrgschaften und im internationalen Auslandsbau Garantien als Sicherheiten zu stellen.

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Avalkredite

B√ľrgschaften und Garantien werden im (internationalen) Handels- und Gesch√§ftsverkehr √ľblicherweise √ľber Avalkredite zur Verf√ľgung gestellt. Bei einem Avalkredit √ľbernimmt die Bank die Haftung f√ľr die Verbindlichkeit des Kunden (‚Üí Schuldner) gegen√ľber dem Gl√§ubiger und stellt diesem die geforderte B√ľrgschaft oder Garantie aus. Die Bank wird dem Schuldner dabei eine Kreditleihe gew√§hren.

Die Kreditleihe ist kein tats√§chlicher Kredit, weil kein Geld zur Verf√ľgung gestellt wird, solange der Gl√§ubiger die B√ľrgschaft oder Garantie nicht in Anspruch nimmt. Sie ist insofern nur ein Kreditversprechen, das durch die Kreditw√ľrdigkeit der Bank (‚Üí Bonit√§t der Bank) dem Gl√§ubiger garantiert wird. Die Bank versucht sich bei diesem Gesch√§ft schadlos zu halten, indem sie eine Keditleihe nur an Kunden vergibt, die ihrerseits eine hohe Bonit√§t aufweisen.

Im Umkehrschluss folgt daraus, dass ein Schuldner, der dem Gl√§ubiger keine B√ľrgschaft oder Garantie stellen kann, eine niedrige Kreditw√ľrdigkeit haben muss, da die Banken nicht gewillt sind, ihm eine Kreditleihe zu gew√§hren. Das Ausstellen einer B√ľrgschaft oder einer Garantie f√ľr einen Gl√§ubiger geht somit gleichzeitig einher mit einer Kreditw√ľrdigkeitspr√ľfung des Schuldners durch die Bank.

Die Kosten (= Avalprovision) f√ľr den Avalkredit muss der Schuldner tragen.

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Arten von B√ľrgschaften bzw. Guarantees

F√ľr ein Bauprojekt sind zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer verschiedene B√ľrgschaften bzw. Garantien zu erbringen. √úberwiegend hat dabei der Auftragnehmer (Unternehmer) f√ľr die verschiedenen Phasen des Projektes dem Auftraggeber (Bauherrn) Sicherheitsleistungen zu stellen. Auf Seite des Bauherrn kann eigentlich nur seine Verpflichtung zur Verg√ľtung der Bauleistung gegen√ľber dem Auftragnehmer abgesichert werden (Zahlungsb√ľrgschaft/-garantie). Da im Auslandsbau aber Vorauszahlungen des AG an den AN √ľblich sind, er√ľbrigt sich h√§ufig eine entsprechende B√ľrgschaft oder Garantie des AG. Die wichtigsten B√ľrgschaften bzw. Garantien im Bauwesen nach Bauphasen:

 

Darstellung m√∂glicher B√ľrgschaften nach Bauphasen

Quelle: eigene Darstellung

 

Die folgenden B√ľrgschaften bzw. Garantien sind √ľblich:

  • Bietungsb√ľrgschaft/-garantie
    (engl.: bid bond, tender guarantee, provisional guarantee)

    Die Bietungsb√ľrgschaft dient dazu, die "Ernsthaftigkeit" eines Angebotes zu garantieren und soll verhindern, dass der Bieter nach der Zuschlagserteilung durch den Besteller sein Angebot, aus welchen Gr√ľnden auch immer, zur√ľckziehen oder ab√§ndern m√∂chte.
    Falls der Bieter sich weigert, sein vom Besteller angenommene Angebot auszuf√ľhren, kann der Besteller die B√ľrgschaft des Bieters in Anspruch nehmen und dadurch seinen evtl. Schaden (z. B. f√ľr eine Neuausschreibung) decken. Die √ľbliche H√∂he der Bietungsb√ľrgschaft liegt bei 1% bis 5% der Angebotssumme.
    Die Bietungsb√ľrgschaft ist mit dem Angebot zum Submissionstermin abzugeben. Sie erlischt mit der R√ľckgabe durch den Besteller oder mit Ende der Zuschlags- bzw. Bindefrist. Falls es zu einem Auftrag kommt, wird die Bietungsb√ľrgschaft gegen eine Ausf√ľhrungsb√ľrgschaft bzw. Vertragserf√ľllungsb√ľrgschaft ausgetauscht.

  • Ausf√ľhrungsb√ľrgschaft/-garantie
    (engl.: performance guarantee)

    Die Ausf√ľhrungsb√ľrgschaft dient dazu, dem Auftraggeber Geld f√ľr Ersatzleistungen und/oder f√ľr eventuelle Schadensersatz bereitzustellen, falls der Auftragnehmer in der Ausf√ľhrungsphase seinen vertraglichen Leistungspflichten nicht mehr vollst√§ndig nachkommt bzw. die Arbeiten vor Vollendung der Bauleistung einstellt. Die Ausf√ľhrungsb√ľrgschaft ist nach Vertragsschluss durch den AN zu stellen und weist i. d. R. eine H√∂he von 5% bis 10% der Auftragssumme aus. Sie endet mit der erfolgreichen Abnahme und wird gegen eine M√§ngelbeseitigungsb√ľrgschaft abgel√∂st. Bei vereinbarten Teillieferungen bzw. Zwischenabnahmen ist eine Reduzierungsklausel vorzusehen.

  • M√§ngelbeseitigungsb√ľrgschaft/-garantie
    (auch: M√§ngelanspr√ľche- / Gew√§hrleistungsb√ľrgschaft)
    (engl.: guarantee for warranty obligations, warranty guarantee)

    Eine M√§ngelbseitigungsb√ľrgschaft wird ausgestellt, damit der Auftragnehmer seinen vertraglichen Verpflichtungen w√§hrend des Gew√§hrleistungszeitraumes nachkommt (= M√§ngelbeseitung, Nachbesserungen). Erfolgt dies nicht, kann der Auftraggeber die B√ľrgschaft in Anspruch nehmen und eventuelle Ersatzleistungen damit bezahlen oder seinen Schaden kompensieren. Sie hat i. d. R. eine H√∂he vom 3% bis 5% der Auftragssumme und ist dem Auftraggeber vor der Bezahlung der Schlussrechung auszustellen. Die B√ľrgschaftsdauer richtet sich nach dem vertraglich vereinbarten Gew√§hrleistungszeitraum.

  • Vertragserf√ľllungsb√ľrgschaft/-garantie
    (auch: Erf√ľllungsb√ľrgschaft)
    (engl.: performance bond, performance guarantee)

    Die Vertragserf√ľllungsb√ľrgschaft ist eine kombinierte Ausf√ľhrungsb√ľrgschaft und M√§ngelbeseitigungsb√ľrgschaft. Sie erspart den Austausch der Ausf√ľhrungsb√ľrgschaft mit einer M√§ngelbeseitigungsb√ľrgschaft zum Zeitpunkt der erfolgreichen Abnahme. Der AN muss zu diesem Zeitpunkt jedoch die B√ľrgschaftssumme anpassen lassen.
    Die Vertragserf√ľllungsb√ľrgschaft soll die ordnungsgem√§√üe, vertragliche Ausf√ľhrung durch den Auftragnehmer zu gew√§hrleisten.

  • Vorauszahlungsb√ľrgschaft/-garantie
    (auch: Anzahlungs- / R√ľckzahlungsb√ľrgschaft)
    (engl.: advance payment bond, advance payment guarantee)

    F√ľr eine vom Auftraggeber erbrachte Vorauszahlung hat der Auftragnehmer eine Vorauszahlungsb√ľrgschaft zu stellen, damit die R√ľckerstattung der Vorauszahlung abgesichert ist. Da der erhaltene Vorauszahlungsbetrag i. d. R. √ľber die regelm√§√üigen Abschlagszahlungen sukzessiv an den Auftraggeber zur√ľckgezahlt wird, ist die H√∂he der Vorauszahlungsb√ľrgschaft stetig zu mindern. Kommt der Auftragnehmer seiner Leistungspflicht nicht mehr nach, ist der Restbetrag der erhaltenen Vorauszahlung durch die B√ľrgschaft gedeckt. Die H√∂he der B√ľrgschaft h√§ngt von der H√∂he der erhaltenen Vorauszahlung ab (i. d. R. 10% bis 30% der Auftragssumme). Die Laufzeit der B√ľrgschaft geht bis zur Beendigung der Lieferungen und Leistungen.

  • Zollb√ľrgschaft/-garantie (AN an Zollbeh√∂rde)
    (engl.: customs guarantee)

    Bei grenz√ľberschreitenden Projekten fallen immer auch Zollverpflichtungen f√ľr die tempor√§re Ein- und Ausfuhr von Ger√§ten, Maschinen, Anlagen, Baustelleneinrichtung usw. an. Bei der Zollb√ľrgschaft ist der Beg√ľnstigte die Zollbeh√∂rde und nicht der Auftraggeber. Auf die Zoll-Besonderheiten eines jeden Landes ist genau zu achten.

  • Lieferb√ľrgschaft/-garantie
    (engl.: delivery guarantee)

  • Zahlungsb√ľrgschaft/-garantie (AG an AN)
    (engl.: payment guarantee)

    Die Zahlungsb√ľrgschaft sichert den Zahlungsanspruch des Auftragnehmers auf die Auftragssumme ab. Sie ist vom Auftraggeber zu stellen. H√§ufig entf√§llt diese jedoch, da der Auftraggeber eine Vorauszahlung gew√§hrt.

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Zahlungsmodalitäten im Auslandsbau

 

Der Erfolg eines Projektes h√§ngt auch davon ab, dass die Zahlungsmodalit√§ten zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer eindeutig geregelt sind. Kommt es bei den Zahlungsabwicklung zu Konflikten oder ist die Liquidit√§t des Projektes bereits gef√§hrdet, weil Zahlungen ausstehen, k√∂nnen die Probleme schnell un√ľbersichtlich werden und sich potenzieren. Fehlende Liquidit√§t f√ľhrt zu Problemen in anderen Bereichen des Projektes und bedingt eine Konflikt-Aneinanderreihung. Deshalb sind die Zahlungsmodalit√§ten im Vertrag pr√§zise zu regeln, wobei die Vorstellungen des Auftraggebers und des Auftragnehmers dabei gegens√§tzlich sein k√∂nnen.

Aus der Sichtweise des eher benachteiligten Auftragnehmers sollten aber die folgende Aspekte ber√ľcksichtigt werden:

  • W√§hrungsmix vertraglich regeln
    Im Auslandsbau fallen Kosten in Fremdwährung (Euro) und Lokalwährung (Währung des Projektlandes) sowie evtl. in einer Drittwährung (z. B. USD) an. Um Währungrisiken zu begrenzen, sollten in der Angebotsphase die Kosten prognostiziert werden, die in Fremd-, Lokal- und Drittwährung anfallen. Es gilt dabei, den Kostenanteil in Lokalwährung maximal auf die Summe der laut Kalkulation im Projektland anfallenden Zahlungen zu begrenzen. Der sich ergebende Währungsmix ist vertraglich festzulegen.
  • Vorauszahlung vereinbaren
    Eine Vorauszahlung kann verhindern, dass der Auftragnehmer mit seinen Lieferungen und Leistungen bis zum Projektende stets in Vorleistung gehen muss. Eine entsprechende hohe Vorauszahlung minimiert die Verlustrisiken des Auftragnehmers.
  • kopflastigen Zahlungsplan anstreben
    Beim Zahlungsplan sollte darauf geachtet werden, dass m√∂glichst viele Baustellengemeinkosten und Allgemeine Gesch√§ftskosten (Positionen, die nicht nach dem Leistungsverzeichnis abgerechnet werden) fr√ľhzeitig in Rechnung gestellte werden. Beispielsweisen k√∂nnen Demobilisierungskosten f√ľr Ger√§te teilweise bereits mit den Mobilisierungskosten abgerechnet werden, denn mit dem Hintransport zur Baustelle, steht auch der R√ľcktransport des Ger√§tes fest und wird kostenwirksam zu einem sp√§teren Zeitpunkt anfallen.
  • regelm√§√üige und zeitnahe Rechnungsstellungen vereinbaren
    Leistungsabrechnungen sollten regelm√§√üig z. B. auf Monatsbasis erfolgen, so dass in Verbindung mit dem Zahlungsziel der maximale Zeitraum f√ľr die Vorleistung des Auftragnehmers 4 bis 12 Wochen nicht √ľbersteigt.
  • kurze Zahlungsziele vereinbaren
    Es sind genaue Fristen f√ľr die Pr√ľfung, Beanstandung und Korrektur der Rechnung festzulegen. Die Fristen sollten m√∂glichst kurz sein, um den Zeitraum, in dem der Auftragnehmer in Vorleistungen geht, zu minimieren. Das Zahlungsziel sollte in Abh√§ngigkeit von der Projektgr√∂√üe nicht mehr als 2 bis 8 Wochen betragen.
  • Preisgleitklausen vorsehen
    Eine Preisgleitklausel stellt eine Vereinbarungen im Vertrag dar, welche die Festlegung eines Preises in die Zukunft verlegt. Die im Angebot dargestellten Preise f√ľr bestimmte Materialien u. a. sind dadurch vorl√§ufige Preise, die zu einem sp√§teren Zeitpunkt den dann herrschenden Bedingungen angepasst werden. Das Preis- bzw. Kalkulationsrisiko liegt dadurch beim Auftraggeber. Vertr√§ge, die Gleitklauseln beinhalten, werden als Gleitpreisvertr√§ge bezeichnet, anderenfalls als Festpreisvertr√§ge.

    Preisgleitklauseln sind immer dann in einem Vertrag zu vereinbaren, wenn:

    • allgemein davon ausgegangen werden kann, dass der Preis f√ľr ein Gut nicht stabil ist und sich √§ndernden Marktlagen anpassen wird.
    • die Vertragslaufzeiten f√ľr Lieferungen und Leistungen sehr lang sind (mehrere Monate oder Jahre).
    • das Projektland hohe Inflationsraten aufweist und somit inflationsbedingte Preisschwankungen eintreten k√∂nnen.
    • bei internationalen Gesch√§ften allgemein mit W√§hrungsunsicherheiten zu rechnen sind.

    Zur Anwendung kommen h√§ufig indexorientierte Gleitklauseln, die auf ausgew√§hlte Materialien bzw. den Lohn angewendet werden. Hierbei ist besondere Vorsicht geboten, denn die preisbildenden Indizes der Gleitklausel lassen sich mit dem Auftraggeber selten konfliktfrei und marktgerecht bestimmen. F√ľr lokale Materialien oder L√∂hne gelten die Indizes des Statistikamtes o. √Ą. im Projektland. F√ľr internationale G√ľter sollten internationale Indizes vereinbart werden. Meistens fallen diese Indizes aber zu niedrig aus und bilden die Kostensteigerungen nicht korrekt ab. Abhilfe schafft die Betrachtung der historischen Preisentwicklung (ca. 5 Jahre zur√ľck) f√ľr spezielle G√ľter (z. B. Baustahl, Zement, Holz, Kraftstoffe usw.) und darauf aufbauend eine eigene Sch√§tzung der Kostenentwicklung √ľber den Projektzeitraum.

  • W√§hrungsklausel
    Währungsklauseln dienen dazu, bei Projekten mit mehreren Währungen die Wechselkursschwankungen zwischen diesen Währungen zu festgelegten Referenzkursen (meistens die Kurse ca. 30 Tage vor Submission) zu bestimmen.

 

Weitere Aspekte, die bei der Vereinbarung der Zahlungsmodalitäten zu beachten sind:

  • Vertragliche Zahlungsbedingungen der Ausfuhrgew√§hrleistungen ber√ľcksichtigen:
    Wenn der Auftragnehmer Ausfuhrgew√§hrleistungen abschlie√üen m√∂chte, muss er beachten, dass diese bestimmte Zahlungsbedingungen zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer voraussetzen (H√∂he der Anzahlung, Zeitr√§ume f√ľr Rechnungsstellungen). Diese gilt es vertraglich einzuhalten, da ansonst keine Ausfuhrgew√§hrleistungen und Avalgarantien ausgestellt werden k√∂nnen.
  • Sicherheiten des Auftraggebers einfordern:
    Nicht nur die Verbindlichkeiten des Auftragnehmers geh√∂ren abgesichert, sondern auch die des Auftraggebers. Der Auftragnehmer k√∂nnte diesbez√ľglich eine Zahlungsgarantie/-b√ľrgschaft des Auftraggebers einfordern.
  • Petty Cash-Zahlungen vereinbaren:
    Um W√§hrungsrisiken bzw. Konvertierungs- und Transferrisiken zu minimieren, ist es ratsam, so wenig wie m√∂glich W√§hrungen zu transferieren und zu konvertieren. Der notwendige Kostenanteil in Lokalw√§hrung sollte aus der Verg√ľtung des Auftraggebers kommen, was vertraglich vorab geregelt werden sollte. Die notwendige Bereitstellung von Lokalw√§hrung sollte √ľber Petty Cash-Zahlungen des Auftraggebers in bar oder auf ein lokales Konto des Auftragnehmers erfolgen. Die Petty Cash-Zahlungenen werden mit der Angebotssumme bzw. den Abschlagszahlungen verrechnet.

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Währungs-Problematik im Auslandsbau

 

Der "traditionelle" Auslandsbau ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kosten und i. d. R. auch die Verg√ľtung in mehreren W√§hrungen anfallen. Zu nennen w√§re die W√§hrung des Landes des Baustellenortes (Lokalw√§hrung) und die W√§hrung des Landes des Auftragnehmers (Fremdw√§hrung - z. B. Euro). Falls der Auftraggeber nicht aus dem Land der Baustelle kommt, bringt dieser unter Umst√§nden eine dritte W√§hrung ein. Es k√∂nnen ferner weitere Drittw√§hrungen von Bedeutung sein (z. B. US-Dollar, britisches Pfund u. a.), wenn weitere W√§hrungen f√ľr die Verg√ľtung vereinbart wurden (z. B. bei der F√∂rderung des Projektes durch internationale Entwicklungsbanken) und/oder ein internationaler Einkauf von Materialien, Entlohnung von Personal u. a. durch den Auftragnehmer stattfindet.

Aus den unterschiedlichen W√§hrungen im Projekt entstehen Probleme, da sich die W√§hrungskurse √ľber die (teils sehr lange) Projektausf√ľhrungszeit √§ndern und ihre Verl√§ufe nicht prognostiziert werden k√∂nnen. Dies bedingt Risiken beim Auftragnehmer in der Kosten- und Gewinnkalkulation und beim Auftraggeber in der Projekt-Finanzierung.

Im "traditionellen" Auslandsbau gilt es bez√ľglich der W√§hrungen die folgenden Aspekte zu ber√ľcksichtigen:

  • Risiko W√§hrungsmix
  • Risiko Konvertierungskosten
  • Risiko Wechselkursschwankungen
  • Absicherung durch Fremdw√§hrungskredit
  • Absicherung durch Hedging

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Risiko Währungsmix

Um die Kosten und Risiken der Fremdw√§hrung zu begrenzen, wird jeder Projektbeteiligte versuchen, seine Anteile an fremden W√§hrungen auf ein Minimum zu reduzieren, was die Fremdw√§hrungsanteile des anderen Projektbeteiligten zwangsl√§ufig erh√∂ht. Der Besteller w√ľnscht sich einen hohen Verg√ľtungs- bzw. Finanzierungsanteil in Lokalw√§hrung, w√§hrend der Bieter den Anteil an Lokalw√§hrung auf ein Minimum begrenzt sehen m√∂chte und auf einen hohen Anteil an Fremdw√§hrung (Euro) bestehen wird. Als Folge wird bei internationalen Gesch√§ften h√§ufig ein W√§hrungsmix vereinbart, welcher durch den Bieter im Angebot vorgeschlagen wird. Dieser wird anhand seiner Kostenkalkulation bestimmen, auf was sich seine voraussichtlichen Kosten in Lokalw√§hrung belaufen werden. Nur diesen Anteil wird er im Angebot als Verg√ľtung in Lokalw√§hrung ausweisen und f√ľr den Rest Fremdw√§hrung (Euro) verlangen. Siehe dazu die folgende Darstellung:

 

Darstellung eines Währungsmix

Quelle: eigene Darstellung

 

Der Bieter sollte beachten, dass er sein Angebot gegen√ľber dem Besteller mittels des W√§hrungsmixes optimieren kann. Sollte die Vergabe nicht nur an das billigsten Angebot erfolgen, sondern auch der W√§hrungsmix durch den Besteller ber√ľcksichtigt werden, so k√∂nnen Bieter mit einem hohen Anteil an lokaler W√§hrung trotz eines h√∂heren Gesamtpreises durchaus bevorzugt werden, weil dabei die W√§hrungsrisiken f√ľr den Besteller geringer ausfallen. Es gilt aber zu beachten, dass jeder Bieter ein gr√∂√üeres Risiko eingeht, wenn er in seiner Kalkulation den Anteil an fremden W√§hrungen √ľber das notwendige Ma√ü hinaus erh√∂ht.

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Risiko Konvertierungskosten

Der Tausch von Währungen ist verbunden mit Kosten. Diese hängen davon ab, welche Währungen untereinander getauscht werden und ob Devisen oder Sorten zum Tauschen vorliegen.

 

Exkurs Begriff: "Sorten"

Sorten sind ausl√§ndische Banknoten und M√ľnzen, also physisch greifbares Geld. Der Sortentausch findet mittels An- und Verkaufskursen statt. Kauft eine Bank Sorten an (tauscht beliebige W√§hrungen gegen Euro), so findet der W√§hrungstausch √ľber den Ankaufskurs statt. Kauft ein Kunde Sorten an (tauscht Euro gegen beliebige W√§hrungen), so findet der W√§hrungstausch √ľber den Verkaufskurs statt. Die Begiffe "Sorten-Ankauf" und "Sorten-Verkauf" sind immer aus der Sichtweise der Bank zu sehen (Bank kauft Sorten an oder verkauft Sorten). Die Ankaufs- und Verkaufskurse sind nicht identisch. Der Sortenhandel ist f√ľr das Bauwesen kaum von Bedeutung.

Exkurs Begriff: "Devisen"

Devisen stellen Buchgeld dar, also Geld, das nicht physisch als Bargeld vorhanden ist. Devisen sind z. B. Forderungen auf ausl√§ndische W√§hrungen bzw. im Ausland zahlbare Forderungen. Gegenstand des Devisenhandels ist also das Recht, eine W√§hrung zu erwerben, nicht aber die greifbare W√§hrung (Sorten) selbst. Er unterscheidet zwischen Geld- und Briefkurs. Der Geldkurs ist der h√∂chste Kurs, zu dem ein K√§ufer bereit ist, Devisen zu kaufen (bid; Nachfragepreis). Der Briefkurs ist dagegen der niedrigste Kurs, zu dem Verk√§ufer bereit sind, Devisen zu verkaufen (ask; Angebotspreis). Der Briefkurs ist i. d. R. h√∂her als der Geldkurs, da am Markt die offerierten Verkaufspreise √ľblicherweise h√∂her sind als die tats√§chlichen Kaufpreise. Der Unterschied zwischen beiden Werten wird Geld-Brief-Spanne oder Spread bezeichnet. Geld- und Briefkurs ver√§ndern sich st√§ndig. Der Devisenkurs ist letztendlich der Kurs, zu dem W√§hrungen untereinander getauscht werden.

 

Ein gesch√§ftsrelevanter W√§hrungstausch mittels Sorten (Bargeld) d√ľrfte im Bauwesen eher die Ausnahme sein. Falls f√ľr ein Projekt eine Anschub- oder Zwischenfinanzierung (z. B. 1 Mio. Euro) in lokaler W√§hrung notwendig ist, geschieht dies √ľber einen Devisentausch. Dazu muss auf ein eingerichtetes Unternehmenskonto im Projektland eine √úberweisung get√§tigt werden, die mit einem Geldtransfer und einer Konvertierung von Euro zur W√§hrung des Projektlandes verbunden ist. Zu einem sp√§teren Zeitpunkt wird diese Anschub- bzw. Zwischenfinanzierung wieder zur√ľck √ľberwiesen. Abermals findet ein Geldtransfer und eine Konvertierung von der W√§hrung des Projektlandes zu Euro statt. Hierbei fallen Kosten bzw. Verluste an, die in Abh√§ngigkeit von der konvertierten W√§hrungen unterschiedlich hoch sein k√∂nnen.

Mit hohen Konvertierungsverlusten ist zu rechnen, wenn das Projektland ein sogenanntes "Weichw√§hrungsland" ist. "Weichw√§hrungsl√§nder" sind dadurch gekennzeichnet, dass ihre W√§hrung h√§ufig abgewertet wird, die Wechselkursentwicklungen instabil sind und/oder √ľberdurchschnittlich hohe Inflationsraten im Land vorliegen. "Weiche" W√§hrungen sind daran erkennbar, dass zwischen dem Ankauf- und dem Verkaufskurs zu einer "harten" W√§hrung gro√üe Differenzen (Spreads) vorliegen. Der Kauf einer solchen W√§hrung und der sofortige R√ľcktausch - so dass der Einfluss von Kursschwankungen ausgeschlossen werden kann - w√ľrde bei diesen W√§hrungen zu hohen Verlusten f√ľhren. Ferner sind "weiche" W√§hrungen nicht immer frei handelbar und teils durch Devisenbewirtschaftungs-Bestimmungen gesch√ľtzt. Bei einer "harte" W√§hrung dagegen liegen die An- und Verkaufskurse zu einer anderen "harten" W√§hrung nahe beeinander und der Verlust durch einen doppelten W√§hrungstausch ist gering. "Harte" W√§hrungen sind frei handelbar und ohne Besch√§nkungen in andere W√§hrungen konvertibel. Sie werden als Finanzmittel bevorzugt, da sie Wertstabilit√§t versprechen.

Siehe dazu die folgenden Sortenkursen (aus dem Internet vom 06.07.2012):

 

Darstellung Sortenkurse am 06.07.2012

Quelle: Internet bei www.goyax.de am 06.07.2012

 

Beispiel Sortentausch zwischen "harter" (Euro) und "harter" (Schweizer Franken) Währung:

1 Mio. Euro ¬Ľ 1.000.000,- Euro x 1,2517 SFr/Euro = 1.251.700,- SFr
1.251.700,- SFr ¬Ľ 1.251.700,- SFr / 1,3253 SFr/Euro = 944.465,- Euro
 

Konvertierungsverluste/-kosten:
(bei doppeltem Währungstausch)

= -55.535,- Euro
= -5,5%

 

Beispiel Sortentausch zwischen "harter" (Euro) und "weicher" (S√ľdafrikanischer Rand) W√§hrung:

1 Mio. Euro: ¬Ľ 1.000.000,- Euro x 8,7491 ZAR/Euro = 8.749.100,- ZAR
8.749.100,- ZAR: ¬Ľ 8.749.100,- ZAR / 11,0141 ZAR/Euro = 794.355,- Euro
  Konvertierungsverluste/-kosten:
(bei doppeltem Währungstausch)
= -205.645,- Euro
= -20,6%

 

Die Entwicklungs- und Schwellenl√§nder, die einen Schwerpunkt im "traditionellen" Auslandsbau darstellen, weisen h√§ufig "weiche" W√§hrungen auf. Beim Transfer und der Konvertierung von Betriebs-/Finanzmitteln in diese L√§nder und dem sp√§teren R√ľcktransfer sind die Kosten bzw. Verluste des W√§hrungstausches zu beachten.

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Risiko Wechselkursschwankungen

Ein weiteres Währungsproblem tritt in Verbindung mit den Wechselkursverläufen der Währungen auf.

Das Angebot, mit dem sich ein Bieter um einen Auftrag bem√ľht, ber√ľcksichtigt bei einem Projekt mit mehreren W√§hrungen stichtagsbezogene W√§hrungskurse, die der Kalkulator in der Angebotsphase festlegt und evtl. in der Verhandlungsphase noch einmal anpasst. Aus diesen Kursen ergeben sich der W√§hrungsmix, die Angebotssumme in Euro und die Kostenans√§tze bzw. Verg√ľtungss√§tze f√ľr alle Leistungen, die in einer fremden W√§hrung kalkuliert wurden. Durch die Zuschlagserteilung werden diese Annahmen vertraglich fixiert.

√úber die Projektdauer verharren diese Wechselkurse i. d. R. nicht auf den getroffenen Annahmen, sondern schwanken mehr oder weniger stark. Da im Auslandsbau zwischen dem Submissionstermin, dem Vertragsabschluss, dem Baubeginn, der Abnahme des Projektes und der Begleichung der Schlussrechnung √ľblicherweise Jahre liegen, ist eher mit starken als mit geringen Schwankungen zu rechnen. Diese gehen meist zu Lasten des Bieters aus einem Land mit einer "harten" W√§hrung.

Siehe dazu die folgende Darstellung:

 

Darstellung von Wechselkursbeispielen

Quelle: Daten von www.oanda.com; eigene Darstellung

 

Steigt der Kurs der lokalen W√§hrung gegen√ľber der Fremdw√§hrung (Euro), bedeutet dies, dass die lokale W√§hrung gegen√ľber der Fremdw√§hrung abgewertet wurde. Als Folge werden Importwaren im Projektland teurer. Beispielsweise wurden in Argentinien im Dezember 2001 f√ľr Importwaren im Wert von einem Euro ~0,90 Peso gegengerechnet. Im Mai 2002, also nur 6 Monate sp√§ter, mussten f√ľr die selben Importwaren bereits ~3,70 Peso gezahlt werden, was einer Verteuerung um 310% entsprach.

Eine solche Kursschwankung f√ľhrt dazu, dass die Kosten im Projektland steigen. Diese Teuerung wirkt sich dabei prim√§r auf die Importg√ľter und sekund√§r auch auf alle lokal hergestellten G√ľter aus. Die Einkaufskosten vor Ort f√ľr baurelevante G√ľter wie Zement, Stahl, Holz usw. aber auch Kraftstoff, Energie, Nahrungsmittel, L√∂hne und vieles mehr steigen und entsprechen damit nicht mehr den Annahmen des Angebotes. Die Folgen f√ľr den Auftragnehmer hieraus sind:

  • Der Einkauf von G√ľter und Dienstleistungen vor Ort wird wesentlich teurer.
  • Die lokalen L√∂hne steigen.
  • F√ľr die R√ľckzahlung tranferierter und konvertierter Betriebsmittel (z. B. Anschubfinanzierung in Lokalw√§hrung) muss zu einem sp√§teren Zeitpunkt wesentlich mehr Lokalw√§hrung aufgebracht werden, um den gleichen Fremdw√§hrungsbetrag (Euro) ausgleichen zu k√∂nnen.
  • Der Anteil an vertaglich vereinbarter Verg√ľtung in Lokalw√§hrung, der konvertiert und transferiert werden soll, verliert an Wert.

F√ľr den Bauherrn gilt, dass seine urspr√ľnglich geplante Finanzierung gef√§hrdet ist, da sich der Verg√ľtungsanteil in Fremdw√§hrung (also Euro) f√ľr ihn (extrem) verteuert. Er muss wesentlich mehr Finanzmittel (Lokalw√§hrung) bereitstellen, um den Fremdw√§hrungsanteil bedienen zu k√∂nnen.

H√§tte der Bauherr einen Vertrag nur in Lokalw√§hrung abgeschlossen, w√ľrden sich keine √Ąnderungen an seiner Finanzierung ergeben. Aber der Auftragnehmer h√§tte dann erhebliche Probleme seine Kosten in Fremdw√§hrung zu decken, da er aus dem Umstand der in Lokalw√§hrung gezahlten Verg√ľtung nur einen Bruchteil der von ihm kalkulierten Fremdw√§hrung erh√§lt und seine Kostenbestandteile in Fremdw√§hrung nicht gedeckt bekommt. Hieraus ist ersichtlich, dass der Auftraggeber und der Auftragnehmer beim W√§hrungsmix diametrale Interessen vertreten und einen Kompromiss "in der Mitte" schlie√üen sollten, so dass jeder etwas vom W√§hrungsrisiko zu tragen hat.

Die Kursverl√§ufe der W√§hrungen k√∂nnen nicht vorhergesehen werden. Eine W√§hrung kann langsam √ľber Monate auf- oder abgewertet werden und nach Kursschwankungen sich auch wieder ausgleichen (siehe indische Rupien). Sie kann sich aber auch schlagartig innerhalb eines Tages ver√§ndern (siehe irakische Dinar). Die Auswirkungen treffen beide Vertragsparteien und f√ľhren i. d. R. dazu, dass die urspr√ľngliche Kalkulations- bzw. Finanzierungsgrundlage obsolet wird.

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Absicherungsinstrument gegen Kursschwankungen von Fremdwährungen

Fremdwährungskredit

F√ľr beide Vertragparteien ergeben sich aus dem vertraglich vereinbarten W√§hrungsmix Risiken, da bei einem jeweiligen Tausch des fremden W√§hrungsanteils Konvertierungskosten und Risiken aus einem nicht vorhersehbarem Wechselkursverlauf auftreten. Der Auftragnehmer kann dieses Problem hinsichtlich der Anschubfinanzierung im Projektland allerdings umgehen, wenn er einen Fremdw√§hrungskredit (= Kredit in der W√§hrung des Projektlandes) abschlie√üt.

In diesem theoretischem Beispiel wird zu Beginn der Bauma√ünahme durch den Auftragnehmer ein Kredit in lokaler W√§hrung zu festgelegten Konditionen (Zinsen und Laufzeit) aufgenommen, der in seiner H√∂he die lokalen Baukosten f√ľr Materialien, Ger√§te, L√∂hne usw. sowie die Kreditzinsen abdeckt. Aus diesem Kredit heraus werden die laufenden Baukosten, die in der lokalen W√§hrung anfallen, bis zum Projektende bezahlt. Ist das Projektende erreicht, sollte der Kredit aufgebraucht sein. Der Kredit wird √ľber den Verg√ľtungsanteil in lokaler W√§hrung zur√ľckgezahlt, der die gleiche H√∂he haben sollte wie der Kredit. Durch dieses Konstrukt findet kein W√§hrungstausch statt, wodurch die Risiken der Konvertierungskosten und des unbekannten Wechselkursverlaufes nicht eintreten k√∂nnen. Es gilt aber, die Kosten des Fremdw√§hrungskredites zu beachten. Vorteilhaft f√ľr beide Vertragsparteien ist es, wenn der Auftraggeber durch eine Vorauszahlung dem Auftragnehmer einen solchen Kredit gew√§hrt.

 

Hedging

Das Hedging (engl.: absichern) von Devisen stellt eine Absicherung gegen Wechselkursschwankungen dar und reduziert ein m√∂gliches Verlustrisiko eines Devisengesch√§ftes, welches in der Zukunft liegt. Dazu geht die Person (der K√§ufer, Hedger), die z. B. einen aktuellen Wechselkurs f√ľr die Zukunft abgesichert haben m√∂chte, eine Termingesch√§ft ein.

Devisentermingeschäft

Mittels eines Devisentermingesch√§ftes l√§√üt sich auf der Basis eines aktueller Wechselkurses (Devisenkassakurs) ein zuk√ľnftiger Wechselkurs (Devisenterminkurs) verbindlich vereinbaren und somit das Wechselkursrisiko eliminieren. Dazu werden die folgende Punkte festgelegt:

  • aktueller Wechselkurs der zu tauschenden W√§hrungen (Devisenkassakurs)
  • H√∂he des zu tauschende W√§hrungsbetrages
  • Laufzeit des Devisengesch√§ftes bzw. Zeitpunkt des Umtausches
  • Auf- bzw. Abschlag zum Devisenkassakurs (Report oder Deport)
  • H√∂he des Terminkurses (welcher sich aus dem Kassakurs und der H√∂he des Auf- und Abschlages ergibt).

F√ľr die Bereitstellung des entsprechenden Euro-Betrages am F√§lligkeitstag zahlt der Hedger Zinsen √ľber die Laufzeit des Termingesch√§ftes. Dieser Zins wird nicht gesondert verrechnet sondern im Terminkurs durch den "Report" bzw. den "Deport" ber√ľcksichtigt, welche zum Kassakurs zugerechnet werden.

Dieser Auf- und Abschlag im Terminkurs ergibt sich aus der Zinsdifferenz f√ľr vergleichbare Geldanlagen in den L√§ndern der beiden W√§hrungen, die gehandelt werden. Insofern ist ein Devisentermingesch√§ft vergleichbar mit einem (Fremdw√§hrungs-)Kredit.

 

Darstellung des Prinzips Devisentermingeschäft

Quelle: eigene Darstellung

 

Das Devisentermingesch√§ft ist ein festes Termingesch√§ft, dass von beiden Vertragspartnern am Ende der vereinbarten Laufzeit unbedingt erf√ľllt werden muss.

 

Devisenoptionsgeschäft

Demgegen√ľber steht das Devisenoptionsgesch√§ft, bei dem der K√§ufer (Hedger) ein Wahlrecht hat, die vereinbarte Option auszu√ľben oder sie verfallen zu lassen. Ein Zwang zum W√§hrungstausch besteht nicht. Wenn sich der Wechselkurs f√ľr den K√§ufer schlecht entwickelt, wird er die Option nutzen und das Termingesch√§ft in Anspruch nehmen. Anderersseits kann er bei einer positiven Entwicklung des Wechselkurses die Option verfallen lassen und einen zus√§tzlichen Gewinn aus einem Devisentausch zum aktuellen Wechselkurs (Kassakurs) generieren. Er sichert dadurch die Gefahr von Verlusten ab und erh√§lt sich die Chancen auf zus√§tzliche Gewinne. Die Kosten eines Optionsgesch√§ftes sind jedoch wesentlich h√∂her als bei einem festen Termingesch√§ft. Des Weiteren sind Devisenoptionsgesch√§fte auf bestimmte W√§hrungen begrenzt.

 


 

Literaturquellen

  • Beck'sche Kurz-Kommentare (2012); Palandt - B√ľrgerliches Gesetzbuch; Kommentare von Sprau u. a. zu ¬ß¬ß 765 ff.
  • G√∂rres (2007); Analyse und Darstellung spezifischer Probleme der Kalkulation von Bauvorhaben im Ausland; Diplomarbeit
  • Jacob (2006); Finanzierung und Bilanzierung in der Bauwirtschaft
  • Kulick (2010); Auslandsbau
  • Olfert (2004); Lexikon der Betriebswirtschaftslehre

 


Date of last edit webpage: August 2018

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