Mitarbeiter in Saudi-Arabien
Anlagenbau in Saudi-Arabien
Staudamm- & Kraftwerksbau in Nepal
Tunnelbau/-sanierung in Indien

Bau-Consulting Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Laurenz Görres

Lehrtätigkeiten, Lehrschwerpunkte und Lehrkonzept

Link zu:

 

Konzipierte Lehrveranstaltungen von Laurenz Görres

 

  • Als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand 
    am Institut für Baubetrieb der Universität der Bundeswehr München
    • Angebotskalkulation
    • Gerätekalkulation
    • Arbeitskalkulation
    • Spezialtiefbau
    • Auslandsbau
    • Risikomanagement
    • Tunnelbau

  • Als Dozent an der Hochschule Biberach
    • Auslandsbau

  • Als Lehrbeauftragter an der Technischen Hochschule Nürnberg 
    im Masterstudiengang "Internationales Bauwesen"
    • Internationaler Baumarkt

  • Als Professor (seit 2017)
    an der Hochschule RheinMain im Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen
    • Fertigungstechnik
      (Grundlagen der Geräte- und Verfahrenstechnik)
    • Hochbautechnik und Ingenieurbau
      (Vertiefung der Geräte- und Verfahrenstechnik)
    • Projekt SF-Bau
      (Grundlagen der Terminplanung)
    • Bauablauf und Vertragsabwicklung
      (Umgang mit Störungen im Bauablauf und im Terminplan)
    • Bauorganisation
      (Aufgaben der Bauleitung)
    • Internationales Bauprojektmanagement
      (Projektakquise im internationalen Umfeld)
    • Internationale Bauverträge
      (Grundlagen zu internationalen Rechtssystemen und Verträgen wie FIDIC und NEC)

    in Planung sind Vorlesungen zu:
    • Kommunikation und Mediation im Bauwesen (als Seminar)
    • Risikomanagement im Bauwesen

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Bewertungen der Lehrveranstaltungen von Laurenz Görres

(zur Vergrößerung auf die Darstellungen clicken)

An der Fachhochschule Biberach

Quelle: Auszug aus Referenzschreiben von Prof. Gisela Götz (2013)

 

 

An der Technischen Hochschule Nürnberg

Quelle: Evaluationsergebnis TH Nürnberg 2015 - evaluiert durch Prof. Gerhard Galneder | zur Vergößerung anclicken
(Maximal erreichbare Punktzahl je Einzelbewertung: 7 | Höchstes Evaluationsergebnis aller Lehrbeauftragten | Stand Sommer 2015)

 

 

Quelle: Auszug aus Arbeitszeugnis von Prof. Gerhard Galneder (2016)

 

 

An der Universität der Bundeswehr München

Quelle: Auszug aus Arbeitszeugnis von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schwarz (2016) | zur Vergößerung anclicken

 

 

An der Hochschule RheinMain in Wiesbaden

Hinweis zur Evaluationen

  • Evaluation durch die Studierenden (anonym) auf einer Benotungsskala von 1 (sehr gut) bis 5 (sehr schlecht).
  • Auswertung erfolgt durch die Zentrale Evaluationsstelle (ZES) der HS RM mit dem System "EvaSys".
  • Anzahl Studierender in meinen Vorlesungen im WiSe 2018/19: ca. 130 - 140 und im SoSe 2019: ca. 100 - 110.
  • Zur Vergrößerung Bilder anclicken.

 

Vorlesung "Fertigungstechnik" | Bachelor | 4. Sem.

Inhalte der Vorlesung:

  • Grundlagen der Geräte- und Verfahrenstechnik im Hoch-/Tief- und Ingenieurbau
  • Gerätedimensionierung und Leistungsbemessung
Fertigungstechnik | SoSe 2019
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Fertigungstechnik | WiSe 2018/19
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Vorlesung "Ingenieurbau" | Bachelor | 5./6. Sem.

Inhalte der Vorlesung:

  • Geräte- und Verfahrenstechnik im Ingenieurbau (Vertiefung mit Spezieltiefbau und Tunnelbau)
  • Gerätebemessung und Gerätedimensionierung
  • Planung Baustelleneinrichtung und Baustellenbemessung
Ingenieurbau | SoSe 2019
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Vorlesung "Bauorganisation" | Bachelor | 5./6. Sem.

Inhalte der Vorlesung:

  • Aufgaben eines Projekt- und Bauleiters
  • Aufgaben und Besonderheiten in der Abwicklung einer Baumaßnahme
  • Vorlesung wird abgehalten für Vertiefer des "Baubetriebs" (Gr. 1) und der "Umwelttechnik" (Gr. 2 - mit wenig baubetrieblichen Vorkenntnissen)
Bauorganisation | Baubetriebsvertiefer | WiSe 2018/19
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Bauorganisation | Umweltvertiefer | WiSe 2018/19
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Vorlesung "Erweitertes Projekt Schlüsselfertigbau" | Bachelor | 5./6. Sem.

Inhalte der Vorlesung:

  • Grundlagen der Terminplanung
  • Zeitermittlungen in Planung und Ausführung
  • Handhabung MS Project
  • Abbildung eines Schlüsselfertigbau-Projektes (Hoch- oder Ingenieurbau) in einem Terminplan
Projekt Schlüsselfertigbau | SoSe 2019
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Vorlesung "Bauablauf und Vertragsabwicklung" | Bachelor | 5./6. Sem.

Inhalte der Vorlesung:

  • Grundlagen der Terminplanung
  • Grundlagen "gestörter Bauablauf"
  • Handhabung MS Project
  • Abbildung von Bauablaufstörungen im Terminplan und Bewertung
Bauablauf und Vertragsabwicklung | SoSe 2019
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Vorlesung "Internationales Projektmanagement" | Master

Inhalte der Vorlesung:

  • Projektakquirierung und Projektabwicklung im Ausland
  • Großprojektmanagement
  • Besonderheiten bei internationalen Projekten
Internationales Projektmanagement | WiSe 2018/19
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Vorlesung "(Internationale) Bauverträge" | Master

Inhalte der Vorlesung:

  • Herkunft der internationalen Bauverträge (Englisches Rechtssystem)
  • Besonderheiten von Verträgen wie FIDIC und NEC
  • Konfliktbeilegung bei internationalen Projekten
  • Grundlagen zum Konfliktmanagement
(Internationale) Bauverträge | WiSe 2018/19
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Meinungsäußerungen der Studierenden zu meinen Vorlesungen (aus Evaluation)

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Bemerkungen zur Gestaltung der Lehre:

  • Die Vorlesungen sind anspruchsvoll, aber überdurchschnittlich lehrreich. Die Hausübungen sind die perfekte Vorbereitung auf das Berufsleben.
  • Ich finde, die Präsentationen sind sehr gut
  • Sehr guter Prof. SL war bisschen zu viel
  • Abwechslungsreich; Inhaltlich sehr gut und sehr verständlich gehalten
  • Motivierend und abwechslungsreich
  • Lehrstyle sehr gut, immer motivierend
  • Sehr praxisorientiert! Top
  • Gute Darstellung mit Folien und Skript
  • Theorie gut an Praxisbeispielen verdeutlicht
  • Super Vorlesungsstil - sehr abwechslungsreich - sehr informativ
  • Die Vorlesung ist sehr gut. Herr Görres macht einen exzellent geschulten Eindruck

 

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Er hat folgende bemerkenswerte Eigenschaft:

  • Nimmt sich für Fragen Zeit außerhalb der Vorlesung und Sprechstunde, eher hilfsbereit auch außerhalb der Sprechstunde
  • Stets bemüht den Studierenden zu helfen
  • nimmt sich viel Zeit in Sprechstunden
  • Direkte Rückmeldung in der Veranstaltung
  • lebendige Vorlesung
  • Er ist zu 100% bei der Sache
  • Er liebt seinen Job und das spürt man
  • Klare Ansagen
  • Versteht es, zum Arbeiten anzuregen
  • Motivierend für die berufliche Karriere. Erklärt was wirklich auf der Baustelle abgeht. Immer bemüht die Vorlesung gut zu gestalten
  • lehrreiche Veranstaltungen
  • cooler Typ, weiter so!
  • gut gelaunt, vorbildlich, motivierend

 

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Besonders positive Merkmale der Veranstaltung:

  • Roter Faden immer sichtbar. Gute Vorbereitung für Job.
  • Es werden sehr gute und interessante Inhalte wiedergegeben. Die Orientierung an der Praxis ist gut.
  • Die SL hat viel Spaß gemacht und ist für das spätere Berufsleben sehr hilfreich
  • Herr Görres geht auf Fragen ein und versucht es so informativ wie möglich zu machen.
  • 10 von 10 Punkten
  • SL, zwar viel Aufwand, aber man lernt sehr viel!
  • Sehr gute SL
  • Inhalte werden bei Bedarf mehrmals erklärt. Fragen während der Vorlesung sorgen für besseres Einprägen des Vorlesungsstoffes
  • nimmt sich gerne Zeit um Probleme in der Sprechstunde zu lösen
  • sehr stark praxisorientiert
  • Anspruchsvoll aber sehr hilfreich, lohnt sich → sehr nett, hilfsbereit auch außerhalb der Vorlesung
  • Man lernt in keinen Vorlesungen mehr als die von Herrn Görres
  • sehr hohes Niveau, fordernd, aber mit großem Lerneffekt. Die anspruchsvolle Studienleistung gibt Selbstvertrauen für große Projekte im Job
  • Vorlesungsart und Stil ist informativ und lehrreich. Die SL war interessant und praxisnah. Die Vorlesungen verlaufen strukturiert, lehrreich, lustig.
  • SL hat viel Spaß gemacht und war sehr lehrreich
  • Das Gesamtpaket ist super
  • Beste Vorlesung im Vergleich
  • sehr gute Vorlesung und Skript sowie Folien
  • sehr anspruchsvolle und lehrreiche SL, fordert und fördert
  • Roter Faden zur Praxis sichtbar
  • Herr Görres ist eine sehr motivierende Person. Ich habe viel gelernt.
  • Sehr praxisnah! Sehr direkter Umgang mit Studenten!

Ich sage "DANKE!" an alle Studierenden für die tollen Bewertungen!
Hat mich sehr erfreut!

 

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Was könnte besser gemacht werden?

  • Er könnte sich klonen. Das wäre eine Bereicherung für alle.
  • einfachere SL → zu umfangreich; für 2,5 CP geht auch ein einwöchiger Sprachkurs.
  • mehr Creditpoints für die Veranstaltung, zu viel Stoff für die Klausur
  • mehr Übungen, z. B. Kranbemessungen
  • Die Skripte könnten früher im Online zur Verfügung stehen.
  • SL nicht so umfangreich
  • Zu viel Stoff für 2,5 CP
  • Machen Sie weiter so Herr Görres!!
  • Zu viel Stoff für die Klausur
  • Studienleistung war sehr umfangreich und am Anfang etwas überfordernd, aber nach Einarbeitungszeit ist es umsetzbar.
  • Die SL sind sehr anspruchsvoll und benötigen viel Zeit, aber es lohnt sich.
  • mehr CP für die SL oder geringerer Aufwand der SL
  • Exkursion / BIM Labor / mehr technische (Computer) unterwegs sein (Excel und Co)

 

Persönliche Anmerkungen zu den Kritiken und den Verbesserungswünschen der Studierenden:

  • Für die geäußerten Kritiken bedanke ich mich. Ich nehme sie zum Anlass, um an diesen Stellen meine Vorlesungen zu verbessern.
  • Anmerkung zur "Herausgabe der Skripte":
    Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung ist die frühere Herausgabe der Skripte nicht immer möglich, da sich die Skripte noch im Aufbau und im Wandel befinden. Die Skripte werden von mir nach und nach in besser les- und lernbare Handouts umgewandelt und aktualisiert.
  • Anmerkung zum "umfangreichen Lehrstoff":
    Der von mir zur Verfügung gestellt Lehrstoff müsste mehr statt weniger sein, um die Studierenden fit für den Job zu machen. E-Learning mittels Lehrvideos für die Grundlagen-Inhalte wäre ein Mittel, um dieses Defizit auch im Interesse der Studierenden auszugleichen. Die Umsetzung von E-Learning ist allerdings sehr zeitaufwendig (ich habe es bereits versucht) und lässt sich aufgrund fehlender Zeit, Mittel und Unterstützung derzeit nicht realisieren.
  • Anmerkung zu "Credit Points und Aufwand Studienleistung":
    Bei dem Umfang für Vorlesungen, Übungen, Studienleistungen und Prüfungsvorbereitungen orientiere ich mich an der "Workload", die im Curriculum für jedes Modul festgeschrieben wurde. Für ein Modul liegt diese "Workload" i. d. R. bei 150 Stunden (Bachelor) oder 180 Stunden (Master) pro Semester. Umfangreichere Studienleistungen sind zur Einhaltung der Workload deshalb in Gruppenarbeiten zu erbringen, um die Workload für den einzelnen Studierenden unter der obigen Vorgabe zu halten. Es gilt dabei zu beachten: Diese Workload ist für einen durchschnittlich begabten Studierenden anzusetzen, der kontinuierlich über das Semester mitarbeitet und für Gruppen, die die Studienleistung effizient untereinander aufteilen und organisieren. Das Studium ist bei der Belegung von durchschnittlich 5 bis 6 Modulen pro Semester als ein Vollzeitstudium zu führen. Die tatsächliche Arbeitsbelastung für jeden Studierenden hängt von seiner individuellen Lernbefähigung, seiner Lernmethodik und Arbeitsweise sowie seinen individuellen Lernzielen (z. B. kurzfristige oder langfristige Wissensaneignung, Verinnerlichung von Arbeitsmethoden) u. a. Faktoren ab.  
  • Anmerkung zum "Klonen":
    Das kann ich nicht - tut mir leid. Aber schönen Dank für den netten und amüsanten "Verbesserungsvorschlag"!
  • Anmerkung zum "Sprachkurs":
    Es gibt bestimmt einfachere Wege Credit Points zu sammeln als in meinen Kursen. Allerdings bereitet Sie ein "einwöchiger Sprachkurs" mit 2,5 CP nicht auf die Baupraxis vor. Ein "einwöchiger Sprachkurs" gibt Ihnen nur einen Einblick in eine Sprache. Das Sammeln von "einfachen" Credit Points sollte auch nicht Ihr vorrangiges Ziel sein sondern das Erlangen einer fundierten baubetrieblichen Wissensgrundlage und einer ausreichenden Arbeits- und Methodenkompetenz, um die ersten Praxis-Jahre als "Jungingenieur" erfolgreich zu bestehen.   
  • Anmerkung zu "BIM" und "IT-technischer Ausbildung":
    Ein "BIM-Labor" oder "Technik-Labor" würde ich den Studierenden gerne anbieten und mit diesen zusammen aufbauen, wenn ich Zeit, Mittel und Unterstützung dafür hätte. Zwar besteht mir gegenüber die Zusage einer namhaften Baufirma, ein BIM-Projekt zu fördern, allerdings fehlen an der Hochschule die wesentlichen Voraussetzungen zur Umsetzung eines solchen Projektes.
    Für die "IT-technische Ausbildung" am Computer gilt ähnliches. Ich bin aber immer wieder aufs Neue bemüht, den Studierenden praxisnahe Übungen herauszugeben, bei denen die Studierende ihre "technischen Fertigkeiten" mit Excel, Word, Powerpoint, MS Project, CAD, Visualisierungssoftware usw. üben können. Eine noch umfangreiche und intensivere Betreuung in dieser Hinsicht ist leider aufgrund des hohen Lehrdeputates, der hohen Zahl an Studierenden und der damit einhergehenden hohen Arbeitsbelastung leider nicht möglich.

 

Sonstige persönliche Anmerkungen zur Lehre (FAQ und Anderes):

  • Frage: Wie benote ich Prüfungen?

    Antwort: Mittels einer Prüfung wird eine erbrachte Leistung bewertet. Die Leistung als (physikalische) Größe ist das Verhältnis von Arbeit pro Zeit. Die Arbeit lässt sich durch den Arbeitsumfang (Quantität) und die Arbeitsgüte (Qualität) beschreiben. Damit ist die Prüfungsnote - unter Beachtung individueller Randbedingungen - abhängig von der Qualität, der Quantität und der Zeit. Dieses Benotungsschema hat sich - aus meiner Lehrerfahrung heraus - als fair erwiesen und lässt sich auf Studienleistungen, Klausuren, Bachelor- und Masterarbeiten anwenden.

    Prinzipielles Benotungsschema für Prüfungsleistungen (aller Art)

  • Frage: Warum muss man im Fach "Baubetrieb" so viel lernen?

    Quelle: Eigene Darstellung Laurenz Görres in bikablo-Technik auf Flipchart (15.07.2018)
    zur Vergößerung anclicken.

  • Frage: Wie hat man sich den Weg des Ingenieurs vom Studium in den Job vorzustellen?

    Quelle: Eigene Darstellung Laurenz Görres in bikablo-Technik auf Flipchart (17.09.2018)
    zur Vergößerung anclicken.

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Baubetriebliches Lehrkonzept von Laurenz Görres

 

Mein liebster Spruch zur Lehre:

„Pädagogik ist die Kunst, aus Zwergen Durchschnittsmenschen zu machen,
die sich für Riesen halten.“

Quelle: unbekannt

 

Mein Lehrprinzip und angestrebtes Lehrziel in drei Worten:

„FFP: Fit For Purpose!"

 

Was müssen "Baubetriebler" können und beherrschen?

Für Studierende kann die obige Darstellung hilfreich sein, um sich ein Bild über die notwendigen Lehrinhalte im Lehrgebiet "Baubetrieb" und "Baumanagement" zu machen. Baubetrieb wird von Studierenden vielfach als ein "leicht erlernbares Fach" oder als ein "einfacher Weg zum Hochschulabschluss" im Bauingenieurwesen angesehen.

 

Beide Sichtweisen sind allerdings komplett falsch!

 

Baubetriebler sind außerordentliche "Generalisten mit umfangreichen Spezialkenntnissen". Sie benötigen im Job ein breit angelegtes Wissen (über ihren Fachbereich hinaus) UND besondere fachspezifische Kenntnisse. Als "Baubetriebler" müssen sie sieben Wissensfelder beherrschen:

  1. Technik
  2. Termine
  3. Kosten
  4. Sonstiges Baubetrieb (z. B. Baubetriebswirtschaft, Digitalisierung)
  5. Bauorganisation
  6. Bau- und Vertragsrecht
  7. Projektmanagement

Ein "Baubetriebler" lässt sich - humorvoll und im positiven Sinne - als eine "eierlegende Wollmilchsau" umschreiben. Er muss viele verschiedene Dinge gleichzeitig beherrschen und verstehen, zu welchen Interaktionen es zwischen diesen kommen kann. Wer "Baubetrieb" zu seinem Job macht, sollte sich dessen bewusst sein.

Da keins der aufgeführten Wissensfelder jemals still steht und die Projekte bzw. Anforderungen sich ständig verändern, sind immer wieder Anpassungen erforderlich. Gerade dieser Aspekt macht den "Baubetrieb" sehr abwechslungsreich.

 

Der Baubetriebler -
die "eierlegende Wollmilchsau"

Die Zusammenhänge zwischen all diesen Wissensfeldern sind für Studierende eventuell nicht gleich erkennbar, aber alle Wissensfelder sind miteinander verknüpft. Dieses Wissen zu erlernen, geht mit einem hohen Lehr- und Lernaufwand einher.

Studierende, die sich für die Vertiefungsrichtung "Baubetrieb" und "Baumanagement" interessieren, sollten am Ende des Studiums fundierte Kenntnisse in den folgenden Fächern haben:

 

Lehrkonzept für das Fach Baubetrieb und Baumanagement (Quelle: eigene Darstellung) | zur Vergrößerung anclicken

 

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An was es in der Lehre hapert und was in der Lehre besser zu machen wäre!

 

Ein besseres Lehr- und Lernumfeld scheitert leider im Wesentlichen an der mangelhaften Unterstützung der Lehre durch die Hochschulen. Für eine bessere und qualitativ hochwertigere Lehre wären folgende Maßnahmen zu benennen:

  • Die Begrenzung der Anzahl an Studierenden und Modulteilnehmern auf ein gut betreubares Maß.
  • Besssere und ehrlichere Überprüfung der Studierbefähigung vor Studienantritt und der Studierbefähigung im Grundstudium durch "zeitnahe und ehrlichere Rückkopplung" an die Studierenden (Bei offensichtlich fehlender Studierbefähigung sind wesentlich schnellere Studienabbrüche zu erwirken; Es sind Alternativen zum Studium aufzuzeigen; Siehe hierzu auch Berichterstattung weiter unten).
  • Es ist seitens der Hochschulen falsch und unredlich, nicht studierbefähigt Studierberechtigte trotz unzureichenden Lernfortschrittes an der Hochschule zu halten.
  • Zeitliche Freistellung der Professoren/innen mittels Deputatserlassen zur Initiierung neuer, fortschrittlicher Lehrprojekte bzw. Minimierung der Deputate (siehe hierzu auch den Diskussionsansatz "12plus1" des HLB weiter unten).
  • Effizientere, professionellere und kompetentere Verwaltungen und Minimierung des Verwaltungsaufwandes an den Hochschulen (Erhöhung des Lehrpersonals und Minimierung des Verwaltungspersonals).
  • Vereinfachung des überbordenden "Regelungstums" an Hochschulen bzw. Minimierung der Bürokratie rund um Themen wie Akkreditierung, Studien- und Prüfungsordnungen, Anerkennungsregelungen, Widerspruchsregelungen, Ausnahmeregelungen usw. "Lehre" muss nicht ständig neu erfunden werden. Diese Arbeitszeit sollte besser in die Lehre (und/oder die Forschung) investiert werden.
  • Wesentlich bessere finanzielle Ausstattung der Fachbereiche.
  • Wesentlich bessere Lehrmittel- und Gebäudeausstattungen.
  • Wesentlich bessere Besoldung der Professoren mit W-Besoldung, die die Qualifikation und den beruflichen Werdegang eines Professors berücksichtigt (derzeitige W-Besoldung ist weder qualifikations- noch leistungsgerecht und - je nach Fall - auch nicht erfahrungsgerecht. Im Vergleich zu anderen Jobs in der Wirtschaft sind W-Professuren (z. B. im Bereich der Ingenieurwissenschaften) unzureichend vergütet).


Auf die Lehre würde es sich zudem positiv auswirken, wenn:

  • ein ehrlicherer und wertschätzenderer Umgang zwischen der Hochschulverwaltung, den Professoren und den Studierenden gepflegt werden würde.
  • die Studierenden sich des nicht selbstverständlichen "Geschenkes" eines kostenlosens Studiums besser und mehr bewusst werden würden und etwas mehr Leistungsbereitschaft an die Hochschule mitbrächten.

Welche Meinung haben Sie dazu bzw. welche Meinung haben Sie zur Lehre an deutschen Hochschulen? Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Infos und Meinungen zum Studieren, zur Lehre und zu Hochschulen

 

Nachfolgend finden sich Berichte (überwiegend aus der Presse) rund um das Studieren, die Lehre und das Hochschulwesen für noch ausbildungsunentschlossene Personen (z. B. Abiturienten), Studierende aber auch Lehrende (Dozenten und Professoren) und alle Anderen, die an dem Thema "Bildung an Hochschulen und Universitäten" Interesse haben:

Spiegel Online vom 18.06.2019

Chef der Hochschulrektoren sieht Studierfähigkeit von Abiturienten eingeschränkt (von Spiegel Online)

Lesenswerter Artikel, in dem der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (Peter-André Alt) massive Wissenslücken bei den Abiturienten beklagt. Die Mängel wären nach seiner Aussage derart gravierend, dass die Studierfähigkeit zahlreicher Abiturienten anzuzweifeln ist. Zitat Peter-Andre Alt: "Wir leben in der Fiktion, dass mit dem Abitur die Voraussetzungen für das Studium erfüllt sind." (hochgeladen am 01.07.2019)

SZ vom 17.05.2019

Jeder Zweite gibt auf (von Sabine Buchwald)

Jeder zweite Studierende in den Mint-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) fällt durch oder gibt sein Studium auf, wobei die "Drop-out-Quote" für diese Fächer deutschlandweit nahezu gleich ist. Prof. Axel Böttcher (Hochschule München) hält so hohe Abbruchquoten allerdings für "vergeudete Lebenszeit". (hochgeladen am 02.07.2019)

"12plusEins"-Konzept vom 04.04.2019

"12plusEins"-Konzept des HLB zur Neugestaltung der Lehre

Der Hochschullehrerbund diskutiert unter dem Begriff "12plusEins" eine Neuausgestaltung der Hochschul-Professur. Das neue Konzept des HLB soll der über die Jahre hinaus angewachsenen Mehrbelastung der Professuren entgegenwirken und die Qualität der Lehre verbessern. (hochgeladen am 16.06.2019)

Lehrkodex der HS RM vom 22.01.2019

Lehrkodex der Hochschule RheinMain
(von Falk Schönherr & Laurenz Görres)

Die Hochschule RheinMain hat zum Sommersemester 2019 zur Verbesserung der Lehre einen "Lehrkodex" eingeführt, um einen respektvollen und wertschätzenden Umgang an der Hochschule zu fördern und um einen reibungslosen Ablauf in der Lehre sicherzustellen. Der Verhaltenskodex gilt für alle Studierenden und Lehrenden. (hochgeladen am 11.04.2019)

SZ vom 20.12.2018

Wo die Schwächsten ausgebeutet werden (von Christoph Clauser)

Prof. Cristoph Clauser resümiert zu seiner Emeritierung an der RWTH Aachen, wie sich die deutschen Hochschulen und Universitäten in den letzten Jahrzehnten entwickelt haben und warum sie in internationbalen Rankings weit abgeschlagen auf den hinteren Plätzen liegen. Er kritisiert, dass die Lehrbelastung in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich erhöht und das Personal gleichzeitig abgebaut wurde, so dass die Hochschulen und Universitäten heute durchweg Überlast fahren. Es herrsche der Zwang vor, "mit möglichst wenig Lehrenden möglichst viele Studierende durchzuschleusen", was ein schlechtes Betreuungsverhältnis bedingt, das durch die Politik allerdings stets schöngerechnet wird. Seiner Meinung nach muss ein Umdenken in der Bildungspolitik stattfinden und wieder mehr in Bildung investiert werden. Lesenswert! (hochgeladen am 29.12.2018)

FAZ vom 19.11.2018

Forschung ohne Unterbau (von Thomas Thiel)

Der Bericht "Forschung ohne Unterbau" von Thomas Thiel beleuchtet das Problem der Forschung an Fachhochschulen und zeigt auf, woran das System "Fachhochschule" bzw. "University of Applied Sciences" leidet: Die steigenden Zahlen bei den Studierenden mit einem neuen Höchstwert von 2,8 Mio. Studierenden im Jahr 2018 werden überwiegend von den Fachhochschulen getragen, deren Budgets für Lehre (und Forschung) diesen Zahlen allerdings nicht entsprechend angepasst wurden. Dies hat dazu geführt, dass der "Gehaltsunterschied zur Wirtschaft, die hohe Lehrbelastung und die geringen Forschungsmöglichkeiten ... die FH-Professur vergleichsweise unattraktiv" macht. Interessanter Bericht: lesenswert! (hochgeladen am 29.12.2018)

NOZ vom 01.11.2018

Harsche Kritik an Schulabgängern (von Lars Laue)

Thorsten Bund von der Landesfachkommission Bildung des Wirtschaftsrates Niedersachsen beklagt, dass die Gymnasialabgängern "häufig weder über ausreichend mathematische oder orthographische Grundkenntnisse noch über angemessene Lesekompetenzen" verfügen, "die zwingend zum Beginn einer Ausbildung benötigt werden". Er warnt davor, dass das Abitur zu einem "Abitur light" verkommt! (hochgeladen am 29.12.2018)

SZ vom 11.10.2018

Wer braucht schon Klausuren? (von Sarah Mahlberg)

Sarah Mahlberg geht der Frage nach, ob die typischen Klausuren zu einem nachhaltigen Lernerfolg führen oder andere Prüfungsformen zu einem besseren Lernergebnis kommen. Es überrascht nicht, dass andere Prüfungsformen besser gegenüber der Klausur abschneiden. Aber so schlecht ist die "klassische Klausur" auch nicht, wenn Lehrende und Lernende (siehe auch weiter oben unter "Tipp für Studierende") bestimmte Aspekte dabei berücksichtigen. (hochgeladen am 13.10.2018)

WamS vom 30.09.2018

Eltern cum laude (von Claudia Becker)

Der Artikel von Claudia Becker beleuchtet das Problem der zunehmenden Abbrecherquoten an Universitäten und Hochschulen und versucht Erklärungsansätze in der Erziehungsweise junger Heranwachsender zu finden. Der Bericht beleuchtet die wachsende "Unselbsständigkeit" und das mangelnde "Anstrengungs- und Durchhaltevermögen" von Studierenden. (hochgeladen am 07.10.2018)

FAZ vom 29.09.2018

Hilfe auf einen Klick (von Anja Engelke)

Ein Bericht, der die Studentenblogs beleuchtet und davon vier näher darstellt, als da wären: "MotiviertStudiert", "StudiBlog", "Studischeiss" und "Studenten-Tipps". Auf den verschiedenen Blogs finden sich mal mehr mal weniger seriöse Tipps zum Studieren bzw. für Studienanfänger und Fortgeschrittene. (hochgeladen am 17.10.2018)

Spiegel vom 10.09.2018

Smartphones zerstören die Lernatmosphäre (von Kristin Haug)

In dem Interview von Kristin Haug mit Prof. Milos Vec zum Handy-Verbot bzw. zur "No-Screen-Policy" an Hochschulen wird das Problem der Smartphone-Nutzung von Studierenden in den Vorlesungen diskutiert und beleuchtet. Es ist ein Appell, die Smartphone-Nutzung in den Vorlesungen zur Schaffung einer besseren Lern-Atmosphäre bewusst einzuschränken, weil die Smartphone-Nutzung einzelner Studierender eine störende Wirkung auf andere Studierende hat - ähnlich wie das Rauchen eine schädigende Wirkung auf Nichtraucher durch das Passivrauchen hat. (hochgeladen am 07.10.2018)

SZ vom 08.09.2018

Mehr Ahnung vom Leben wäre nicht schlecht (von Anna Günther)

Der Artikel beleuchtet, welche Qualifikationen bayrische Abiturienten aufweisen und was ihnen fehlt, um nach dem Abitur im "Leben" bzw. in einem Studium zurecht zu kommen. Der Bericht zeigt damit jene Probleme auf, mit denen die Lehrenden an den Hochschulen konfrontiert werden! (hochgeladen am 07.10.2018)

FAZ vom 12.08.2018

ABI, was nun? (von Katrin Hummel)

Wer sich fragt, ob ein Studium sinnvoll ist oder was er oder sie studieren könnte oder wie andere Menschen solch essentielle Fragen beantworten bzw. solche Probleme lösen, sollte diesen Bericht von Katrin Hummel aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 12.08.2018 lesen! (hochgeladen am 16.08.2018)

FAZ vom 12.05.2018

Richtig studieren - wie geht das? (von Brigitta vom Lehn)

Der Bericht geht der Frage nach, wie ein Studium "richtig" gestaltet werden sollte?! Diese Frage wird vom Standpunkt eines Erziehungswissenschaftlers, einer Lehr- und Lernforscherin, eines Psychologen und zweier Studierender betrachtet. Der Bericht ist gefüllt mit guten Tipps zum Studieren! Lesenswert! (hochgeladen am 11.10.2018)

UKE-Verhaltenskodex vom 10.2016

Verhaltensgrundsätze für Lehrende und Studierende
am UKE-Hamburg

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf hat zum Wintersemester 2016/2017 zur Verbesserung der Lehre einen Verhaltenskodex eingeführt, um einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander zu fördern und einen reibungslosen Ablauf in der Lehre sicherzustellen. Der Verhaltenskodex gilt für alle Studierenden und Lehrenden. Siehe auch unter diesem Link! (hochgeladen am 07.10.2018)

FAZ vom 07.06.2016

Königsdisziplin Projektmanagement (von Volker Cornelius)

Volker Cornemius beschreibt, welche Qualifikationen zukünftige Bauingenieure aufweisen sollten, um die Gestaltung neuer Infrastrukturen bewältigen zu können. Die Fragen: "Was brauchen die Menschen an Infrastrukturen? Was ist uns nachhaltiges Wirtschaften wert? Wie wollen wir leben?" sind sehr zentrale Fragen, die von Ingenieuren in einem ersten Schritt zu beantworten sind. In einem zweiten Schritt bedarfs es Ingenieure, die solche Mega-Projekte zu realisieren wissen. Die notwendigen Qualifikationen solcher Ingenieure werden von Cornelius beleuchtet und geben all jenen Personen Orientierung, die als Berufsziel das "Projektmanangement von Mega-Projekte und Infrastrukturprojekten" anstreben. Ebenfalls lesenswert! (hochgeladen am 11.10.2018)

Biester vom 05.01.2015

Kritik und Lob an der W-Besoldung (von Christoph Biester)

Eine Forschungsarbeit von Christoph Biester, die die W-Besoldung von Professoren genauer betrachtet und die Vor- und Nachteile dieser Besoldungsart beleuchtet. (hochgeladen am 07.10.2018)

SZ vom 06.02.2013

W wie weniger (von Burkhard Müller)

Wer sich fragt, woran das Hochschulsystem leidet, wie die Hochschulverwaltungen derzeit "ticken", warum diese Entwicklung ein sehr gefährliche Entwicklung darstellt, warum der Job einer Hochschulprofessorin / eines Hochschulprofessors heutzutage alles andere als einfach, leicht und lukrativ ist und warum die Wertschätzung für diesen Job zunehmend abnimmt und die Hochschulen immer mehr Probleme haben Professorenstellen qualifiziert nachzubesetzen (worunter die Lehre erheblich leidet!), sollte diesen Bericht von Burkhard Müller aus der Süddeutschen Zeitung vom 06.02.2013 lesen! Er gibt Aufschluss darüber! (hochgeladen am 16.08.2018)

Wenn Sie über interessante Presse rund um das Studieren, die Lehre und das Hochschulwesen in Deutschland "gestolpert" sind, lassen Sie mir diese doch bitte zukommen. Ich habe immer Interesse daran! Über Karikaturen und dergleich freue ich mich auch!

 


Bearbeitungsstand dieser Webseite: Juli 2019

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